«No Billag» bedeutet in Tat und Wahrheit: No Schweiz

Der nationale Zusammenhalt im Land der Vielfalt ist nicht gottgegeben. Er lebt vielmehr vom guteidgenössischen Geist: Bewusst pflegen wir gemeinsame Werte und kantonale Eigenheiten. Ob in Schaffhausen oder in Lugano, in Zernez oder in Genf - jeweils am 1. August feiern wir unseren Bund, nämlich dass wir füreinander einstehen.

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Biglers «Plan B» ist ein Blindflug

Was geschieht, wenn am 4. März die «No Billag»-Initiative angenommen wird? Hans-Ulrich Bigler & Co. präsentierten heute Nachmittag ihren «Plan B». Die SRG sei «hervorragend aufgestellt» und könne auch ohne Billag-Gebühren ein gutes Programm bestreiten, sagten sie. Die Vorschläge dürfen als abenteuerlich bezeichnet werden. Während mehr als einer Stunde wurde ein Potpourri angerührt: Mehr Markt, Abzocker-Parkgebühren, Doris-Leuthard-Schelte, Kampfbegriffe und ein «Remake» der RTVG-Diskussion. Wie es in der fragilen Phase nach einem Ja im März bis Ende 2018 weitergehen würde, konnten Bigler & Co. nicht erläutern. Ihr «Plan B» hört am 4. März auf.

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medien für alle lanciert auf wemakeit.ch eine nationale Crowdfundingkampagne

Der Verein medien für alle lanciert diesen Sonntag ein nationales, viersprachiges Crowdfunding mit dem ambitionierten Ziel, innerhalb 21 Tagen 120'000 Franken zur Finanzierung der Kampagne gegen No Billag zu sammeln. Erste Umfragen zur No Billag Abstimmung vom 4. März sagen ein äussert knappes Resultat voraus. Es ist entscheidend, dass wir die noch Unentschlossenen zu einem NEIN bewegen können. medien pour tous appelliert deshalb an die Grosszügigkeit der Öffentlichkeit, dieses Crowdfunding  zu unterstützen.

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Die Initiative verlangt ein totales Verbot jeder öffentlichen Unterstützung von Fernseh- und Radiosendern!

No Billag geht aufs Ganze: Die Initiative verlangt ein totales Verbot jeder öffentlichen Unterstützung von Fernseh- und Radiosendern! Eine Annahme der Initiative No Billag hätte zur Floge, dass in der Schweiz ab 2019 audiovisuelle Medien aus dem Ausland dominieren würden. Circa 15 000 hochqualifizierte Arbeitsplätze würden verloren gehen. Ein Kahlschlag für die ganze Kultur und besonders für den Film. Die Medien sind lebensnotwendig für die Schweizer Demokratie. Um ihre Zerschlagung zu verhindern gibt es nur eine Lösung.

Nein zu No Billag sagen

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Sympathische Postkartenaktion am Zürich Film Festival 2017

Grosses Interesse und viel Unterstützung für einen starken medialen Service Public am Zürich Film Festival. Über 90% der BesucherInnen bedankten sich bei den Verteilerinnen von Medien für Alle für die Informationen über die zerstörerische No Billag Initiative. Sie äusserten grosse Besorgnis über eine mögliche Berlusconisierung der Medien im Falle einer Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren. Für die meisten war klar, dass sie bei der Abstimmung nächstes Jahr NEIN zu No Billag sagen werden.

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Die SRG wird in Zukunft auf allen Kanälen präsent sein müssen

Höchst selten nur gibt er Interviews: Doris Leuthards Chefbeamter für Kommunikation ist kein Mann der lauten Töne. Für die «Südostschweiz» macht Philipp Metzger eine Ausnahme. Am Hauptsitz des Bundesamts für Kommunikation an der Bieler Zukunftsstrasse empfängt der 53-Jährige zum Gespräch – und macht rasch klar, was ihm das grösste Anliegen ist: die Schweizer Medienbranche fit für eben diese Zukunft zu machen.

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Für einen starken medialen Service public und eine starke SRG

Wir, die unterzeichnenden InitiantInnen, OrganisatorInnen und Teilnehmenden dieses Seminars sind davon überzeugt, dass eine Reduktion der Leistungskraft der SRG oder eine Abschaffung der Gebührenordnung für den Service public, wie sie von der «No Billag-Initiative» vorgesehen wird, verheerende Folgen für die öffentliche Auseinandersetzung in unserem Land hätte. Die Initiative gaukelt vor, dass die Service public-Aufgaben der SRG von privater Seite übernommen werden könnten. Das ist trügerisch und falsch. 
Die Initiative soll den Schweizer StimmbürgerInnen voraussichtlich 2018 zur Abstimmung vorgelegt werden. Ihre Annahme würde ganz speziell den Schweizer Dokumentarfilm gefährden, der meist in Koproduktion mit dem Fernsehen entsteht, auf dessen Kanälen und Plattformen er verbreitet und rezipiert wird. 
Die «No Billag-Initiative» ist ein Frontalangriff auf unsere Demokratie, auf eine offene, pluralisti- sche Gesellschaft, auf das Film- und Medienschaffen sowie das Kultur- und Kunstschaffen über- haupt in unserem Land. 

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Lancierung von "Bon pour la Tête"

Nach Verlust der beliebten Wochenzeitung L’Hebdo hat eine Gruppe
Westschweizer JournalistInnen sich mit grossem Elan an die Gründung
einer neue Online-Zeitung gemacht, welche sich redaktionelle
Unabhängigkeit als oberstes Ziel setzt: „Bon pour la Tête“.
„Bon pour la Tête“ soll einzig durch seine AbonnentInnen finanziert werden
und entzieht sich somit jeglicher Einflussnahme durch den Anzeigenmarkt.
Einmal mehr wird damit die Leserschaft zur einzigen Förderin des
Qualitätsjournalismus – dies zu einem Zeitpunkt, wo die Unterscheidung
zwischen Fakten und Behauptungen zunehmend verschwimmt.

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Zur Zukunft der Presse

FIJOU - ein Projekt von medien für alle zur Finanzierung des Journalismus
Freitag, 28. April 2017
Teil 1 : Präsentation des Projektes zur Finanzierung des Journalismus
Teil 2 : Die Gefahr für den Service Public im Falle eines Gegenvorschlags zur No Billag Initiative
Teil 3 : Gibt es ein öffentliches Interesse an der privaten Presse ?
Welche politische Unterstützung für die Westschweizer Medien? 

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